Taste of Summer © by Emotional.Insanity
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Hier ein paar mehr oder weniger lesenswerte Bücher zum Thema Magersucht:

1. Meine schöne Schwester

 

Kosten: 5,95 €

Inhalt: Dana und ihre Schwester Beate könnten unterschiedlicher nicht sein. Beate sieht toll aus, Dana hingegen trägt noch ihren Babyspeck mit sich herum. Sie sehnt sich nach Aufmerksamkeit und Anerkennung und tröstet sich mit Essen - bis sie beschließt abzunehmen. Die Abmagerungskur entwickelt sich zum Zwang: Dana wird magersüchtig.

Unsere Meinung:

Johnny: 1.0 von 5 Sternen

"Kaum einem Autor gelingt das, was Brigitte Blobel meisterhaft versteht: Sperrige, brisante Themen authentisch und sensibel darzustellen, jedoch gleichzeitig auch spannend und unterhaltsam zu erzählen. Immer am Puls der Zeit und mit der Zielgruppe auf Augenhöhe schreibt sich Brigitte Blobel in die Herzen der Jugendlichen - aber auch in die der Lehrer und Vermittler."

Meiner Meinung nach ist das Buch weder "authentisch" noch "sensibel". Für mich persönlich ist das Buch eine Ansammlung von Klischees und Vorurteilen, gedruckt auf 219 Seiten. Öberflächlich wird die Geschichte eines "plötzlich" magersüchtigen Mädchens beschrieben, die die gesamte Schuld auf ihre Schwester ablädt und die es schafft von heute auf morgen gar nichts mehr zu essen.Für mich ist es das undiferenzierteste und einfälltigste Buch, das ich je zum Thema Magersucht gelesen habe.

Hannah:

 

2. Ich bin dann mal weg

 

Kosten: 5,90 €

Inhalt: Obwohl Sina nicht dick ist, passt sie in die geile Jeans von Melli nicht rein. Als sie eines Tages die Butter aus dem üppig belegten Käsebrot ihrer Mutter hervor quellen sieht, überkommt sie der Totalekel. So dick und frustriert will sie nicht werden! Sina beginnt eine Diät. Bald passt sie in die Jeans - und endlich beachtet sie auch ihr heimlicher Schwarm Fabio. Doch irgendwann kann Sina nicht mehr aufhören mit dem Kalorienzählen. Als die anderen merken, was mit ihr los ist, ist sie schon viel zu dünn...

Unsere Meinung:

Johnny:4.0 von 5 Sternen

 Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Geschichte Sinas wird authentisch erzählt. Besonders gut kam die Entwicklung Sinas zu Geltung. Außerdem wird hier nicht nur der Weg in die Sucht, sondern auch der Weg aus dieser beschrieben.

Hannah:3.0 von 5 Sternen

IIch mochte das Buch.Es war ein bisschen platt, ein bisschen stereotyp, aber okay.Die Traumsequenzen, in denen Sina sich ein perfektes Leben erträumt, ohne die geringste Erwähnung von Hungern sind bemerkenswert.Es ist ein Gefühl das zumindest ich nachvollziehen kann, die Sehnsucht nach dem Gefühl, anzukommen.Das Ende war bezeichnend für diese Art Buch, zu einfach, zu glatt.Happy End.Aber alles in allem, nicht schlecht.

3. Essen? Nein,danke!

 

Kosten: 5,95 €

Inhalt: Rebecca hat nur ein Ziel: abnehmen. Sie ist süchtig nach dem Gefühl wieder ein Kilo weniger zu haben. Sie erhungert sich "super Ergebnisse". Doch eines Tages kippt sie um und landet mit nur 35 kg im Krankenhaus. Langsam beginnt der Prozess einer schmerzlichen Heilung.

Unsere Meinung:

Johnny: 3.0 von 5 Sternen

Mich hat das Buch beeindruckt. Es war das erste das ich über Magersucht gelesen habe. Rebecca macht Farben- und Zahlentage. So etwas hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie gehört. Mir gefällt die Geschichte sehr gut. Rebeccas innere Leere und ihre oberflächliche Emotionslosigkeit verleihen dem Buch etwas besonderes. Dieses Buch ist "anders" als andere Bücher zum Thema Magersucht.

Hannah:4.0 von 5 Sternen

Ebenfalls beeindruckt.Es ist eins dieser Bücher das einen wünschen macht, man wäre ein bisschen mehr wie die Protagonistin, kontrollierter.Rebecca ist perfekt in ihrer Kontrolle, so perfekt dass es sie fast umbringt.Sie schreibt Gedichte.Das Ende kam zu schnell:Ich will aufhören, also tue ich es.Unglaubwürdig.

 

4. Hunger, Hunger

 

Kosten: 9,90 €

Inhalt: Eigentlich will Isabelle nur ein paar Kilo abnehmen - aber dann verliert sie die Kontrolle. Gegen ihren Willen, wie eine Marionette, geht sie immer wieder an den Kühlschrank: Schokopudding, Brot, Butter, Marmelade, Käse, Wurst, Heringssalat. Anschließend muss sie sich übergeben. Eines Tages bricht sie völlig entkräftet zusammen und beginnt eine Therapie. Doch der Weg zu einem normalen Essverhalten ist lang .

Unsere Meinung:

Johnny: 4.0 von 5 Sternen

Ein ziemlich gutes Buch. Auch wenn ich nie erbrochen habe, konnte ich die Gefühle Isabells gut nachvollziehen. Die gestörte Beziehung zu ihrer Mutter, generell die Probleme Isabells werden feinfühlig geschildert. Das Buch ist drastisch und behandelt Isabells Kontrollverlust schonungslos.

Hannah:4.0 von 5 Sternen

Schließe mich an.Das einzige was ich dem noch hinzuzufügen habe, ist dass das Buch gut zeigt, welche Gefühle sie ihrer Krankheit entgegenbringt.Die Hassliebe wird gut dargestelt.